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Laserpointer für Astronomie und Sternführungen

Ein grüner Laserstrahl am Nachthimmel macht Sternbilder für eine ganze Gruppe sichtbar – auf Sternführungen, in Astronomievereinen und bei Beobachtungsabenden. Hier erfahren Sie, welche Leistung Sie wirklich brauchen und wie Sie sicher zeigen.

ACE Lasers AG-1 grüner Laserpointer 5–50 mW für Astronomie
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ACE Lasers AG-1304× verkauft

ACE Lasers AG-1 – grüner Laserpointer 5–50 mW für Astronomie

Grün, 532 nm, 5–50 mW, Klasse 3B – mit zwei AAA-Batterien

  • Grün, 532 nm, 5–50 mW, Laserklasse 3B
  • Strahl bei Dunkelheit sichtbar, Richtwert ca. 2 km
  • Zwei AAA-Batterien inklusive, kein Ladegerät nötig
29,95 €24,95 €
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Warum ein grüner Laser für die Astronomie?

Bei einer Sternführung zeigen zehn Menschen gleichzeitig in den Himmel – und jeder meint einen anderen Stern. Ein grüner Laserstrahl löst dieses Problem: Bei Dunkelheit ist er als feine Linie sichtbar, die scheinbar bis zum Stern reicht. Alle Teilnehmer sehen sofort, welches Objekt gemeint ist. Grün mit 532 nm ist dafür die beste Farbe, weil das Auge in diesem Bereich besonders empfindlich ist. Rote und violette Strahlen sind am Nachthimmel deutlich schwächer zu sehen.

Wie viel Leistung braucht man wirklich?

Weniger, als viele denken. Für das Zeigen von Sternen kommt es auf einen gut sichtbaren Strahl an, nicht auf maximale Leistung. Unser AG-1 mit 5–50 mW zeigt bei Dunkelheit einen sichtbaren Strahl; als Richtwert ist der Punkt bis ca. 2 km erkennbar. Das genügt für Sternführungen unter dunklem Himmel. Ein schwächerer Laser hat zudem einen entscheidenden Vorteil: Das Blendrisiko für Menschen und Luftverkehr ist geringer.

SituationEmpfehlung
Sternführung, Vereinsabend, private BeobachtungAG-1 (5–50 mW, AAA-Batterien)
Wie oben, zusätzlich Figuren auf kurze DistanzAG-2 (5–50 mW, Mustervorsatz; zum Zeigen ohne Vorsatz)
Große Gruppen unter aufgehelltem HimmelAGP-3 Pro (50–500 mW) – nur mit besonderer Vorsicht

Die Pro-Modelle sind für die Astronomie meist mehr Laser als nötig. Wer sie dennoch einsetzt, sollte sich der deutlich höheren Blendwirkung bewusst sein.

So zeigen Sie richtig

  1. Laser am Kopf ansetzen: Halten Sie den Laser dicht neben Ihr Auge und richten Sie ihn entlang Ihrer Blickrichtung aus. Für die Gruppe hinter Ihnen scheint der Strahl dann genau auf das Objekt zu treffen.
  2. Kurz einschalten: Ein, zwei Sekunden genügen, um einen Stern zu markieren. Danach ausschalten, erklären, erneut zeigen.
  3. Gruppe hinter sich: Stellen Sie sich so, dass niemand vor oder neben dem Strahl steht.
  4. Hoch über dem Horizont bleiben: Zeigen Sie nicht flach über Gelände, in dem sich Menschen, Gebäude oder Straßen befinden.

Bei feuchter Luft ist der Strahl besser sichtbar als in sehr trockener Luft, weil das Licht an winzigen Wassertröpfchen gestreut wird.

Sicherheit am Nachthimmel

Der wichtigste Punkt bei der Astronomie ist der Luftverkehr. Unterbrechen Sie sofort, sobald sich ein Flugzeug, Hubschrauber oder eine Drohne nähert, und richten Sie den Strahl niemals in deren Richtung. Auch ein Strahl, der weit entfernt scheint, kann Piloten blenden. Meiden Sie die Umgebung von Flugplätzen und An- und Abflugschneisen. Achten Sie in der Gruppe darauf, dass nur die Führungsperson den Laser bedient und Kinder ihn nicht in die Hand bekommen.

Für den Einsatz von Lasern der Klasse 3B können örtliche Vorschriften gelten, etwa bei öffentlichen Veranstaltungen; als Käufer und Anwender sind Sie für deren Einhaltung verantwortlich. Tragen Sie bei stärkeren Modellen eine Laserschutzbrille für 532 nm (Ratgeber Laserschutzbrille). Alle Regeln: Sicherheitshinweise.

Batterien für lange Nächte

Der AG-1 und der AG-2 laufen mit zwei AAA-Batterien – praktisch bei Kälte und auf Reisen, denn Ersatz bekommen Sie überall. Halten Sie die Batterien in kalten Nächten in der Innentasche warm. Warum für Sternbilder 5–50 mW meist genügen, erklärt der Beitrag Wie viel mW braucht ein Laserpointer?. Alle grünen Modelle finden Sie unter grüne Laserpointer.

Häufige Fragen

Welcher Laserpointer eignet sich für die Astronomie?
Ein grüner Laser mit 532 nm. Für Sternführungen empfehlen wir den AG-1 mit 5–50 mW: Bei Dunkelheit ist der Strahl sichtbar, und das Blendrisiko ist geringer als bei Pro-Modellen.
Warum sieht man den Strahl eines grünen Lasers am Himmel?
Das Licht wird an Staub und Feuchtigkeit in der Luft gestreut. Bei Grün ist das Auge besonders empfindlich, deshalb ist der Strahl bei Dunkelheit als Linie sichtbar.
Was tue ich, wenn ein Flugzeug kommt?
Schalten Sie den Laser sofort aus und richten Sie ihn nie in Richtung eines Luftfahrzeugs. Zeigen Sie erst weiter, wenn es vorbei ist.